Warum die Barrierefreiheitserklärung wichtig ist: WCAG verständlich erklärt
Was eine Barrierefreiheitserklärung leisten muss, welche Rolle die WCAG spielen und welche Ergebnisse unser aktueller Bericht zeigt.
Barrierefreiheit ist mehr als eine technische Pflicht: Sie ist ein Versprechen an alle Menschen, Inhalte unabhängig von Fähigkeiten, Geräten oder Situationen nutzen zu können. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Barrierefreiheitserklärung. Sie schafft Transparenz darüber, wie gut eine Website die Vorgaben erfüllt, wo es noch Lücken gibt und wie Nutzerinnen und Nutzer Feedback geben können. Auf unserer Website finden Sie die vollständige Erklärung hier: Erklärung zur Barrierefreiheit.
Was eine Barrierefreiheitserklärung leisten soll
Eine Barrierefreiheitserklärung beschreibt den Status der Vereinbarkeit mit gesetzlichen Anforderungen und mit den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG). Gleichzeitig benennt sie bekannte Barrieren, nennt Kontaktmöglichkeiten und erläutert das Verfahren zur Durchsetzung. Diese Offenheit ist wichtig, denn Barrierefreiheit ist ein kontinuierlicher Prozess. Die Erklärung macht sichtbar, was bereits gut funktioniert und welche Punkte noch in Arbeit sind.
Im Alltag bedeutet das: Inhalte müssen klar strukturiert sein, Texte verständlich formuliert, Bedienelemente per Tastatur erreichbar und Alternativtexte sinnvoll hinterlegt. Auch Kontraste, Fokusmarkierungen und unterstützende Technologien wie Screenreader spielen eine zentrale Rolle. Eine Erklärung bündelt diese Informationen so, dass sie für Nutzerinnen und Nutzer nachvollziehbar sind.
WCAG verständlich erklärt
Die WCAG sind internationale Richtlinien, die definieren, wie digitale Inhalte zugänglich gestaltet werden. Sie gliedern sich in vier Prinzipien: wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust. Daraus entstehen konkrete Erfolgskriterien in drei Stufen: A, AA und AAA. Während Stufe A grundlegende Mindestanforderungen abdeckt, stellt AA den Standard dar, der in der Praxis für die meisten Websites als verpflichtend gilt. AAA ist die höchste Stufe und häufig nur teilweise erreichbar, weil sie sehr strenge Anforderungen enthält.
Die WCAG helfen Teams, Barrierefreiheit messbar zu machen. So lässt sich systematisch prüfen, ob Kontraste ausreichend sind, Inhalte ohne Maus bedienbar sind, oder ob komplexe Komponenten mit Assistenztechnologien kompatibel bleiben. Für Nutzerinnen und Nutzer ist das Ergebnis spürbar: Navigation wird einfacher, Inhalte verständlicher und die Nutzung insgesamt stressfreier.
Gleichzeitig fördern die Richtlinien konsistente Designentscheidungen, weil sie klare Anforderungen an Struktur, Sprache und Interaktion formulieren.
Berichtsergebnisse im Überblick
Zusammenfassung
Sehen Sie hier, welche Barrierefreiheitsstandards Ihre Website erfüllt. Der Mindeststandard für Websites ist WCAG AA.
WCAG A
WCAG AA
96%
WCAG AAA
96%
EN 301 549
96%
Was wir daraus ableiten
Die Ergebnisse zeigen, dass wir einen hohen Grad an Barrierefreiheit erreicht haben. Gleichzeitig bleiben wir realistisch: Ein Prozentwert ist keine Garantie für perfekte Nutzungserlebnisse. Deshalb kombinieren wir automatisierte Tests mit manuellen Prüfungen und Feedback aus der Praxis. Unser Ziel ist es, die Anforderungen der WCAG AA dauerhaft zu erfüllen und die Kriterien von AAA dort umzusetzen, wo sie einen echten Mehrwert für Nutzerinnen und Nutzer bringen.
Für die nächste Etappe haben wir uns vorgenommen, ältere Inhalte nachzupflegen, Alternativtexte zu ergänzen und bei neuem Content konsequent barrierefreie Standards anzuwenden. Außerdem wollen wir Interaktionsmuster weiter vereinfachen, damit sich die Website nicht nur normgerecht, sondern auch angenehm nutzen lässt.
Jetzt Feedback geben
Wenn Ihnen Barrieren auffallen, freuen wir uns über Hinweise. Die Barrierefreiheitserklärung enthält alle Kontaktwege und das offizielle Durchsetzungsverfahren. Sie hilft dabei, Verbesserungen transparent zu machen und Fortschritte nachvollziehbar zu dokumentieren. Besuchen Sie dafür die Erklärung zur Barrierefreiheit und melden Sie sich bei uns.